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Aus der Praxis04. November 20263 Min. Lesezeit

Telemedizin in über 300 Apotheken: Was einen funktionierenden Prozess ausmacht

Der Alltag entscheidet über den Erfolg der Telemedizin. Was brauchen Apotheken wirklich, damit ein zusätzliches Gesundheitsangebot nicht zur zusätzlichen Belastung des Teams wird?

Telemedizin in über 300 Apotheken: Was einen funktionierenden Prozess ausmacht
Redaktioneller Hinweis: Die Angabe „über 300 Apotheken“ ist eine Unternehmensangabe von symptoX. Der Stichtag der live betriebenen Standorte wird vor Veröffentlichung intern bestätigt und hier ergänzt.
Ein neues Gesundheitsangebot klingt gut, bis es im Alltag auf ein volles Team und eine Schlange am HV-Tisch trifft. Aus der Arbeit mit über 300 angeschlossenen Apotheken zeigt sich, was einen funktionierenden Prozess ausmacht.

Vorhandene Räume nutzen

Der bestehende Beratungsraum reicht in der Regel aus. Ein eigener Umbau ist meist nicht nötig, wenn Diskretion und eine ruhige Umgebung gewährleistet sind.

Ein integriertes Gerät

symptoX Desktop bündelt Kamera, Mikrofon, Kartenleser und Software. Das Team muss keine Einzelkomponenten verbinden oder pflegen.

Patienten ohne eigene App begleiten

Patienten brauchen weder Smartphone noch App. Die Vorbereitung erfolgt sprachgeführt am Gerät in der Apotheke.

Ärzte ohne Terminbuchung

Über das vorhandene Ärztenetzwerk erfolgt der Arztkontakt im verfügbaren Versorgungsfenster, ohne klassische Einzelterminbuchung. Die Apotheke muss kein eigenes Ärzteteam aufbauen.

Klare Aufgabenverteilung

Das Apothekenteam startet den Prozess, prüft Voraussetzungen und begleitet den Patienten. Medizinische Entscheidungen trifft der behandelnde Arzt. Ganz ohne Personalaufwand geht es nicht: Einweisung, Begleitung und Dokumentation brauchen Zeit, die eingeplant werden sollte.