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Technologie04. November 20263 Min. Lesezeit

Schnittstellen zu PVS und KIS: So kommen Anamnesedaten ohne Abtippen an

GDT, HL7, FHIR oder REST: Über welche Wege strukturierte Anamnesedaten in Praxisverwaltungs- und Klinikinformationssysteme gelangen und worauf es bei der Einrichtung ankommt.

Schnittstellen zu PVS und KIS: So kommen Anamnesedaten ohne Abtippen an
Eine digitale Anamnese bringt nur dann Entlastung, wenn ihre Ergebnisse ohne Medienbruch im Primärsystem ankommen. Dafür stehen unterschiedliche Standards zur Verfügung.

Die gängigen Wege

  • GDT: der etablierte Gerätedatentransfer im ambulanten Bereich
  • HL7: Standard für den Datenaustausch im Krankenhaus
  • FHIR: moderner, ressourcenbasierter Standard
  • REST-Schnittstellen: für individuelle Integrationen

Beispiele aus der Systemlandschaft

Anbindungen sind unter anderem für Systeme wie ORBIS, tomedo, T2med und ALBIS vorgesehen. Welche Variante im Einzelfall eingesetzt wird, hängt von Version, Lizenz und Konfiguration des jeweiligen Systems ab.

Worauf es bei der Einrichtung ankommt

  1. Klären, welches Format das Primärsystem empfangen kann.
  2. Festlegen, wo die Daten in der Akte erscheinen sollen.
  3. Einen Testlauf mit Beispieldaten durchführen.
  4. Verantwortlichkeiten für Betrieb und Updates festlegen.
Ob eine Schnittstelle in Ihrem Haus sofort verfügbar ist, klären wir im Vorgespräch.