Kollaps in der Notaufnahme? Wie der symptoX HUB die Patientensteuerung unterstützt
Die Zentrale Notaufnahme ist das Nadelöhr vieler Kliniken. Wie strukturierte Anamnese am symptoX HUB nach der Ersteinschätzung Informationen früher verfügbar macht und das Team entlastet.
Die Zentrale Notaufnahme (ZNA) ist das Nadelöhr vieler Kliniken. Fachkräftemangel, volle Wartebereiche und Sprachbarrieren erzeugen Zeitdruck. Was wäre, wenn die wesentlichen Angaben zur Anamnese bereits vorliegen, bevor der Arzt den Patienten zum ersten Mal sieht?
Die Anamnese unter Zeitdruck
Die Anamnese gilt als eine der wichtigsten Grundlagen der Diagnosestellung. Im hektischen Klinikalltag bleibt für dieses Gespräch jedoch oft wenig Zeit. Unvollständige Informationen, Wiederholungsfragen und Doppelerfassungen sind die Folge.
Der symptoX HUB: mehr als ein Check-in
- Sprachgeführte Anamnese: Nach der Ersteinschätzung durch das Personal schildern geeignete, insbesondere grün oder blau eingestufte Patienten ihre Beschwerden direkt am HUB.
- Mehrsprachigkeit: Patienten sprechen in einer von 58 Sprachen. Das System erfasst die Angaben und fasst sie strukturiert auf Deutsch zusammen.
- Aufrufnummer und Übergabe: Der Patient erhält einen Laufzettel mit anonymisierter Aufrufnummer; die strukturierten Daten werden über die eingerichtete Schnittstelle an das KIS übergeben.
Entlastung für das Team
Weniger manuelle Erfassung bedeutet weniger administrative Routine und mehr Zeit für Untersuchung und Behandlung. Wie groß der Effekt im einzelnen Haus ist, hängt von Patientenstruktur und Prozess ab.
Regulatorik und Datenschutz
Für den beurteilten Anamnese-Anwendungsfall liegt eine Einordnung des BfArM vor, nach der symptoX nicht als Medizinprodukt einzustufen ist. Die Verarbeitung erfolgt DSGVO-konform mit Hosting in der EU. Die medizinische Ersteinschätzung und alle Behandlungsentscheidungen bleiben beim Fachpersonal.