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Apotheken04. November 20263 Min. Lesezeit

So läuft assistierte Telemedizin in der Apotheke ab

Vom Anliegen am HV-Tisch bis zur ärztlichen Videosprechstunde: der Ablauf der assistierten Telemedizin Schritt für Schritt, mit klarer Rollenverteilung zwischen Apotheke, Patient und Arzt.

So läuft assistierte Telemedizin in der Apotheke ab
Für Apothekenteams ist entscheidend, dass der Ablauf einfach und wiederholbar ist. So sieht ein typischer Vorgang mit symptoX aus.

Schritt für Schritt

  1. Anliegen erkennen: Ein Patient schildert am HV-Tisch ein Anliegen, das ärztlich abgeklärt werden sollte.
  2. Voraussetzungen prüfen: Das Team prüft die eGK und holt die erforderlichen Einwilligungen ein.
  3. Ersteinschätzung: Eine strukturierte Ersteinschätzung klärt, ob der telemedizinische Weg geeignet ist. Notfälle werden in die Akutversorgung verwiesen.
  4. Anamnese: Im Beratungsraum schildert der Patient seine Beschwerden sprachgeführt am symptoX Desktop.
  5. Videosprechstunde: Ein Arzt aus dem angebundenen Netzwerk übernimmt den vorbereiteten Fall.
  6. Abschluss: Der Arzt entscheidet über das weitere Vorgehen, gegebenenfalls einschließlich einer Verordnung über die regulären Verfahren.

Rollen

Die Apotheke begleitet und dokumentiert; die ärztliche Entscheidung liegt beim Arzt. symptoX stellt Gerät, Prozessführung und Verbindung bereit.

Servicezeiten des Ärztenetzwerks

Die Verfügbarkeit des angebundenen Ärztenetzwerks richtet sich nach den jeweils vereinbarten Servicezeiten. Die aktuell gültigen Zeiten erhalten Apotheken im Rahmen der Einrichtung.